Montag, 8. Februar 2010

auf zur kulturstadt!

guten morgen! und auf gehts nach melbourne!

treffpunkt mit james war vor gertrude&alice, ein super bücherladen-cafe in der hall street. wir haben uns von ines und claudia mit einem letzten gemeinsamen frühstück verabschiedet und unsere sachen zum auto geschleppt. james. ein sehr interessanter mensch. erster eindruck: nett, alternativ, sympathisch aussehend. zweiter eindruck: sehr shanti shanti angehaucht, mit allen möglichen indischen und buddhistischen sachen im auto, federn, instrumenten, didgeridoo, bunten bildern, alten koffern... die andere mitfahrerin war carol aus irland. sie war auch shanti shanti und james und carol verstanden sich prächtig. die fhrt über gab es allerlei verschiedene nüsse und getrocknete aprikosen und feigen. PARADIES!
die erste übernachtung war sehr... überraschend. wir hatten ja gedacht, man hält halt irgendwo in hostels oder so an. aber neeee! wir schlafen draußen, sagte james. leider hatte keiner ein zelt mit. also wurde alles umgebaut, weil es aussah wie regenmöglichkeit. carol schlief im kofferraum des jeeps, ella und chrisi in dem shanti-anhänger des autos und james im swag (dicker dicker schlafsack für australsiches draußenschlafen) am strand. nach einer nur für ella unruhigen nacht (chrisi konnte aufgrund ihrer "wenn-ich-müde-bin-dann-schlaf-ich-halt-einstellung" ungestört schlafen) dank -wahrscheinlich- eines fuchses, der an unserem anhänger mit offener tür (ANGST!) wackelte, sind wir morgens um 5 aufgestanden, um uns den sonnenaufgang an der ostküste anzuschauen. wunderbar. james und carol fühlten die positiv vibrierende spannung des tages und gingen im meer baden. die fahrt ging weiter. nächstes ziel war ein pferde-krankenhaus mit alternativen heilmethoden, wo irgendwie auch menschen geheilt werden - verwirrend. angekommen bei jenny pearce, wurden wir erstmal den pferden vorgestellt. jenny spricht nämlich mit den pferden. sie ist reiki-meisterin, shanti shanti tante und mit noch vielen anderen heilkräften ausgestattet. nachdem james mit dem pferd bobby einen ganz besonderen moment hatte und ihm die antworten auf seine fragen von bobby in den kopf gelegt wurden, gab es erstmal essen. spaghetti bolognese. viel zu viel spaghetti bolognese... satt fielen wir ins bett.
am nächsten morgen gab es eine für uns wunderbare frühstücksüberraschung: selbst gebackenes orgaaaaanisches (!) brot. richtig lecker! darauf gab es peanut butter (erdnussbutter) mit honig oder marmelade. obwohl wir ja vorher nicht so die erdnussbutter-fans waren, finden wir diese kombination einfach nur deliziös :) nachdem james noch von seiner nächtlichen begegnung mit einem engel in seinem zimmer berichtete und jenny mit ihm für eine halbe stunde in besagtem zimmer verschwund, um eine heilung durchzuführen ging es dann irgendwann endlich mal los. carol verabschiedete sich tränenreich bei james, ihrem für sie scheinbar seelenverwandten, und blieb in ihrem neuen zu hause.
wir brachen auf in richtung melbourne. in 2 stunden waren wir auch schon da.
erster stop war im szeneviertel st kilda, wo james uns auf einen long black einlud. zur erklärung: die australier haben ein ganz anderes "kaffeesystem" als wir zu hause. hier gibt es alle möglichen kombinationen. short black (=expresso), long black (entspricht starkem normalen kaffee), mocha, macchiato, white macchiato, flat white macchiato, cappucchino etc. wir haben da immer noch nicht so ganz durchgeblickt...
erster eindruck von melbourne: "auch nicht anders als leipzig". sehr europäisch. hier gibts straßenbahnen!!! schöne, alte! und teilweise kostenlose. perfekt für arme backpacker wie uns. endlich haben wir hier auch stadtteile, wo es schöne live-musik in gemütlichen pubs gibt. man fühlt sich teilweise wie auf der karli in LE. also fühlen wir uns gleich zu hause :) wir freuen uns auf die folgende zeit in melbourne.
aber erstmal haben wir die mamis, mit denen es auf große reise geht, am freitag in ihrem hotel überrascht. die freude war sehr groß. kurzzusammenfassung.
freitag: duty free whisky, nagellack, shampoo und etliche andere drogerieartikel, china town, BYO (bring your own) thai, scharf, kängurufleisch, 2 flaschen wein, müde, bett.
samstag haben wir uns melbourne angeschaut und sind abends in szeneviertel 2 fitzroy gegangen, haben dort pizza und souvlaki gegessen und sind dann noch auf ein bier in einen pub eingekehrt.
sonntag: auto abgeholt, losgefahren. nun sind wir gespannt, wo unser großer KIA 8-sitzer mit viel ungewohntem schickschnack und so hinführt.

bis auf bald!
cheers!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen